Donnerstag, 25. August 2016

Italien - Schweiz - Bodensee

So geht es dann weiter, aus Italien durch die Schweiz zum Bodensee.

Durch Schweizer Bergdörfchen

und weil es so schön ist, noch eins.


Berge mit See

und nochmal

und der Berg im Hintergrund

und weiter die Alpenpässe

Montag, 22. August 2016

von den Österreichischen Alpen zu den Italienischen Alpen

So, Wolken weg, Regen weg, blauer Himmel und Sonne wieder da.

Heute bin ich 4 große Alpenpässe und über 10 kleine Alpenpässe gefahren. Das ist zwar bescheuert für eine Tagestour, sie lagen aber eben auf dem Weg.

Die Sellarunde ist super. Sehr beliebt bei Radfahrern, Motorradfahrern, Omas in Reisebussen und Cabriofahrer. Einsam bleibt hier keiner. Aber die Landschaft  ist es auch wert herzukommen.

An der Sella

Windows 98 Startbildschirm mit Berg

weiter gehts zum nächsten Pass (dessen Name ich vergessen habe)

die letzten Serpentinen des Penserjoch

Dolomiti, aber das Original

Die Sonne geht schon langsam unter

Serpentinen des Jaufenpass

Das war heute ein heftiges rumgekurve und hin und her gefahre. Für die 140km Entfernung Luftlinie, bin ich das dreifache an Strecke gefahren. Da waren Nebensträßchen im Gebirge bei Meran, bei denen ich dachte, es wären reine Fahrradwege. Morgen weiter zum Bodensee (Ein paar schöne schweizer Alpenpässe sind auch noch dabei :)

Sonntag, 21. August 2016

Slowenien - Italien - Österreich

Von Laibach aus ging es Richtung Alpen. Als erstes stand der slowenische Berg No.1 auf dem Plan, der Triglav inklusive dazugehöriger Nationalpark. Ausgesprochen schöne Gegend, das findet nicht nur ich, sondern ca 1 Millionen andere Motorradfahrer. Deshalb habe ich mich in die ganz kleinen Seitensträsschen verzogen.

Nationalpark Triglav. Wetter super, 30°.
 Als ich eines der beliebten Päuschen machen wollte, bin ich ein bisschen von der Strasse abgefahren und wollte ein Stückchen an den Bienenstöcken vorbeifahren. Direkt nach den Bienenkörben hörte das Sträßchen aber auf.
Die Heimat der Honig- und Kampfbienen
 ich also mitten zwischen den Bienenstöcken meine Karre rumgewuchtet und da kamen auch schon die Kampfbienen an und stürzten sich auch mich. Die fliegen tatsächlich mit Kopf und Hintern gleichzeitig nach vorne an. Eine ist mir auch unter den Helm gekrabbelt und hat da einen heiden Lärm gemacht, aber ganz vergessen zu stechen.

Es wird immer alpiger.

auf den kleinen Nebenstrassen der slowenischen Alpen





Kurzer Abstecher nach Italien, hauptsächlich um dort wieder eine kleine Pause zu machen ;)

Wie erwartet, wird das Wetter immer schlechter.
Ich bin dann weiter nach Österreich bis nach Obertilliach. Und bis nach Untertilliach war kein Regen ;)

Da für Sonntag ganztags Regen angesagt war, habe ich heute ein Ruhetag eingelegt. Vorher habe ich  mich noch mit Provinant eingedeckt und  Lebkuchen im Laden entdeckt (20. August). Da habe ich mir doch gleich mal welchen gekauft, ist doch klar.

ich hab nur noch zwei Lebkuchen, der Rest ist schon verputzt

Ich hätte vielleicht nicht mit offenem Fenster schlafen sollen. Heute morgen lag neben meinem Bett eine, etwas angeschlagene, Fledermaus.
 Nur rein provilaktisch habe ich mir mein Hals nach Bisswunden abgesucht, war aber nichts zu sehen...

und so regnet es heute den ganzen  Sonntag.
Morgen gehts dann voll ins Hochgebirge, inclusive der allseits beliebtn Sellarunde. Die wäre am Wochenende im August eh total überlaufen.

Freitag, 19. August 2016

Bosnien Herzigovina - Kroatien - Slowenien

Sarajevo ist eine interessante Stadt, voller Trubel und viele Menschen am flanieren. Das erste was ich gesehen habe war ein Bus voller arabischer Frauen in schwarzen Nijabs, die gerade ausgestiegen sind. Eine hatte dazu noch einen breitkrempigen scharzen Sonnenhut auf, sehr creepy. Bilder gibts von Sarajevo keine, ich war zu lazy :)
Gegen Abend ist es dann wieder zu einem Hitzegewitter gekommen.
In Prijedor bin ich heute dann schon im Regen losgefahren und wollte schon die Autobahn nehmen. Nach einer Stunde (und direkt vor der Autobahnauffahrt) hat  es dann wieder aufgehört und ich habe dafür tolle Strässchen erwischt zum Abwedeln mit dem Motorrad. Am Grenzübergang  Bosien - Kroatien gab es wieder eine elende Warterei. Kroatien habe ich dann direkt durchfahren.
Immer die kleinen Strässchen, durch dutzende von Dörfchen.

ein abgeschrammeltes Städchen in Kroatien (ich muss mein Finger unter Kontrolle bringen!)
Im Hinterland von Kroatien bin ich einer der vielen kleinen Berge auf kleinen Waldsträsschen gefahren, eine Haarnadelkurve rum und sehe direkt vor mir ein kleines Gebäude, wie ein offener Geräteschuppen. Das war aber der Kroatische Zoll nach Slowenien. Ich hab dumm geguckt und der Zöllner hat auch dumm geschaut. Kam mit kauend und mit vollem Mund aus seinem Häuschen und hat die Schranke hochgelassen und mich netterweise durchgelassen. Das war garantiert kein internationaler Grenzübergang :) Slowenischer Zoll gab es irgendwie gar nicht...

wieder eine kleine Pause an einem Fluss.
 Dieses Bild täuscht. Denn gleich links von der kleinen weißen Wolke ist eine riesige, fette schwarze Wolke. Ich hoffte ich käm an ihr unbemerkt vorbei. Dann hat sie mich aber doch angesprungen.
Ich konnte mich gerade noch unter einer Brücke verstecken und abwarten,


Da stehe ich nun und warte. 10 Minuten später war die Unterführung min 5cm unter Wasser obwohl dort 4 große Gullis waren, in die das Wasser ablief.

Aber auch dieser Regenfall hat wieder aufgehört, und so bin ich heute in Laibach/Lubiana gelandet. Lubiana gefällt mir ganz ausgezeichnet. Sehr relaxed alles hier und die Leute sind ganz anders als in "Rest Jugoslawien". Es erinnert mich an Deutschland in den 90ern.

Wettermäßig wird Sonntag nonstop Starkregen geben, ich denke, ich werde mich den ganzen Tag in Österreich oder Italien in Sicherheit bringen.







Mittwoch, 17. August 2016

Montenegro nach Sarajevo

Es geht wieder Richtung Deutschland, und das merkt man schon am Wetter in Montenegro. Die Großwetterlage ändert sich und ich bin die nächsten Tage auf der Flucht vor dem Regen.

Deshalb bin ich heute schon weiter nach Sarajevo gefahren. Morgens als noch dichter Nebel in der Stadt lag. Auf dem ersten Berg war aber schon wieder Sonne im Angebot
Letzter Blick zurück, auf Plieva

Der Bodenebel waberte noch eine ganze Weile in den Tälern

und ganz pitoresk, eine kleine Kirche


Der Grenzübergang Montenegro, Bosnia Herzigovina war der absolute nobrainer. Erst kam ein gelangweilter montenegrinischer Grenzpolizist aus seinem Hüttchen, 5km später der bosnische Zöllner aus seinem Hüttchen. Weit und breit kein Verkehr ausser mir.


kurz nach der Grenze, einer Quelle war die Strasse egal ;)

Ich hab mein Motorrad gestern abend beim Essen eine Strasse weiter stehen gelassen, als es dann so unglaublich gewittert und  geregnet hatte. Als ich wieder zurückkam, war mein Schafsfell auf meinem Gepack wasserdicht verpackt worden, von den Leuten der kleinen Geschäfte in der Strasse, der Oberhammer!
Ich habe hier in Sarajevo mit starkem Gewitter so ab 14 Uhr gerechnet, gekommen ist es dann um 15 Uhr, da war ich aber schon in Sicherheit. Der Wetterbericht ist zur Zeit mein bester Freund :)

Dienstag, 16. August 2016

Serbien und Montenegro

Von Rumänien aus ging der Grenzübergang über ein Stauwerk an der Donau

Blick von der Staumauer an der  Donau. Rechts Rumänien, links Serbien
Die Fahrt ging eine ganze Weile an der Donau entlang. Superstrecke.

Super Wetter, super Donaustrecke

ich fahr in Serbien und blicke rechts rüber nach Rumänien


Hangsicherung mit Monsterreifen, gefällt mir :)

und dann ins Hinterland, oftmals durch kühle Wäldchen

Einen Serbischen Biker vor einem riesigen Baggerloch getroffen.

und weiter geht die Fahrt durch Serbien (Termper oft über 36 Grad)

und auch mal ein Stückchen neben der serbischen Autobahn lang...


übernachtet habe ich in Euro-Gaj-Hotel. Wobei Gaj der Ortsname ist ;) Als ich am nächsten Morgen los fuhr, ist mir nach 25km eingefallen, dass ich mein Reisepass hinterlegt habe und nicht zurückbekommen habe. Heirrr! Also wieder zurück und Reisepass holen.
Als ich wieder zurück bin, gab es an einer Stelle, an der ich schon zwei Mal vorbeigekommen bin, inzwischen ein Autounfall mit zwei Lastwagen und zwei Pkws.... uha!

Ein Gewässer in Montenegro
Als ich in meine Pension ankommen, sattle ich schnell ab und mache mich gleich wieder auf, um eine Runde von 180km durch Montenegro zu fahren. Eine kleinere Runde war nicht möglich, da zuwenige Strassen.
Ich habe eigentlich mit 3 bis 4 Stunden Fahrt gerechnet, es sind dann doch mehr als 6 geworden. Aber für morgen sah es nach Regen aus und ich wollte unbedingt diese Strecke fahren.

und es hat sich gelohnt, Montenegro Premium!

Die Fahrt ging an der Tara-Schlucht entlang.

Gedenkstein für einen schnurbärtigen montenegrinischer Skispringer

Nationalpark Durmitor in der Tara-Schlucht. Der Hammer

stundenlang, die allerschönsten Strecken

Die weißen Berge von Monte Negro

Abschliedsblick auf die Tara-Schlucht.

zufälligerweise habe ich Harald in der Nähe meiner Pension wieder getroffen. Als wir zusammen in einem kleinen Restaurant etwas gegessen haben, donnerte und grollte es und dann fing es an zu regnen und zu blitzen.
Einmal schlug der Blitz in direkter Nähe ein, schäztungsweise keine 50m entfernt. Die Sicherungen sind rausgeflogen und wir sassen im Dunkeln.Alle sind total erschrocen und der Koch meinte, das sein Herd explodiert wäre :)
Der Regen ist dann noch so heftig geworden, dass er wie ein Bach die Strassen herunterlief. unglaublich.

Sonntag, 14. August 2016

Good Bye Karpaten, Hallo Donau

und dann kam natürlich der Rest der Transalpina dran. Der höchste Pass von Rumänien mit bis zu über 2100m höhe.
Aber zuerst stand die Rückfahrt der DN7A an, der heftigen Strasse, die ich gestern runter, und heute wieder noch gefahren bin. Es ist mit ABSTAND die holprigste, steilste  und meist teerlose und ausgewaschenste Strasse, mit so unfassbar viel Verkehr, die ich kenne. Normalerweise ist auf so einer Strasse höchsten mal ein Jeep zu sehen. Hier waren es oft Datcas voller Omas...

Den Gedanken, heute am Sonntag, die Transalpina zu fahren, hatte ich nicht alleine, sondern ca. 2 Millionen Rumänen auch. So tuckerte ein endloser Tross Datcas voller Omas mit 30km/h über die Transalpina. So ich auch, immerhin bei allerschönstem Wetter.

Blick vom Scheitel des Passes.

Die anderen Autos sieht man leider schlecht, dafür das ich mich mal wieder rasieren sollte.

Nach der Transalpina bin ich auf kleine Nebenstrasschen geflüchtet. Nach einer Strecke von ca 5km auf groben Schotter steil bergauf, meinte mein Navi die Strasse noch zu erkennen. Ich nicht.
Nein Navi! Da ist KEINE Strasse

Also, den groben Schotterweg wieder steil runter. Da kommt Freude auf... nicht.
 Mein Ziel heute war Dobreta Tu Severin. Das liegt direkt an der Donau und auch an der Grenze zu Serbien.
Kurz vor der Stadt liegt eine Atomanlage um schweres Wasser herzustellen. (Finger bitte wegdenken)