Freitag, 5. August 2016

Minsk, Belarus - Ovruch, Ukraine - Starokostyantyniv, Ukraine

Irgendwie sind mir alle Bilder von Weißrussland abhanden gekommen. Sehr seltsam....
Ok, die Fotos sind doch wieder aufgetaucht, sie wurden blos nicht richtig kopiert.

In Minks haben wir die drei wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Sehenswürdigkeiten der Stadt angeschaut.

1. Die Bibliothek
Die Minsker Staatsbibliothek, DAS ist eine Bibliothek!

2. Die Traktorenwerke (mit 20.000 Angestellten)
Eingang zur den Minsker Traktorenwerken

3. Der Fluß Swislatsch.
Der Fluß in Minsk, der Swislatsch, Plitsch Platsch


unser Hotel, das Hotel Belarus in Minsk, der Hauptstadt von Belarus, an der Swislatsch.
Gedenkstein in Belarus, kurz vor der Grenze zu Ukraina
Laut google Translate heißen die ersten beiden Zeilen "Es war ein Baum Kosovo"...

Auf jeden Fall merkt man, dass wir uns zur Zeit im erweiterten Sperrkreis um Chernobyl befinden.

Die Ausreise von Belarus ging ohne Probleme, wir hatten nur mit sehr freundlichen und hilfsbereiten Frauen und Männern zu tun und so ging das alles ganz geschmeidig und ohne Probleme .

Einfach mal ein Ukraine-Schild aufgestellt, mitten zwischen den beiden Zöllen


Nach ca 10km kam dann der Ukrainische Zoll....

Dort war schon eine lange Warteschlange und die bewegte sich keinen Millimeter.



Warten VOR dem Zoll, wir kamen zuerst nicht einmal auf das Gelände.

Die Wartezeit am Zoll habe ich mit essen der Gurke verbracht, die mir ein Russe bei der Einreise nach Belarus, am Tag zuvor geschenkt hat
Nach über einer Stunde rumwarten ging es dann endlich los.Einer der Blauhemden ganz zu Beginn hat mich gefragt welche Nationalität wir sind, auf 'deutsch' wurde er ganz fröhlich und hat uns mit einer ausholenden Armbewegung ganz nach vorne geschickt.
Ich dann auch gleich GANZ vorgefahen, aber der Soldat an der "Endschranke" mit der Kalaschnikow hat mich nur angebrüllt und gesagt, ich müsste auch mein Reispass checken lassen. Hab ich dann halt auch ;)
Der Reisepass-Checker war aber dann wieder ausgesprochen höflich und mich ständig mit "Werner" angeredet.

Herbert muss reparieren.
Die Strassen über Grenzen sind imer in einem erbärmlichen Zustand, und diese hier ist ein Extrembeispiel. Echt unfassbar. Harald hat es die Auspuffhalterung zerbröselt, so dass er am nächsten Tag mit einer kleinen Notreparatur beginnen musste.

Wir habe dann in Ovruch ein kleines akzeptables Hotel gefunden. Keiner spricht hier auch nur ein Wort englisch. Deswegen will keiner mit mir reden und rennen immer alle weg ;)
In einem kleinen Laden war ich die Sensation schlechtehin. Ein Riese mit Sonnenbrand im Gesicht, komischen Haaren und will mit dem größten Schein bezahlen den es so gibt. Die Kassierin ist fast in Ohnmacht gefallen.
Ich hab den Wechselkurs falsch im Kopf gerechnet, deshalb habe ich ihr unterstellt, mir auf dem Kassenbon etwas ungegejubelt zu haben. Da hat sie mir das gleich wieder ausbezahlt.  Das hat sich aber hinterher als doch richtig herausgestellt, und ich habe der armen Frau fast 2 Euro abgezockt...


Ein Qualitätsschlagloch in Ovruch, vor dem Laden den ich um 2 Euro abgezockt habe und dann dermassen in diese Loch gebrettet bin und mich fast abgelegt habe.

Strasseszene in Ovruch beim Laden, direkt im Schlagloch (s.o)
Die Strassen sind links und rechts immer mit Baum und Buschreihen eingsäumt, Man kann selten durchsehen.

Umso weiter der Weg nach Süden geht, desto schlimmer werden die Strassenverhältnisse und umso heißer die Luft (heute waren es über 38Grad). Die Schlaglöcher sind oft so schlimm, dass nur langsam im stehen gefahren werden kann. Und das ca 200km weit.

lecker, lecker Gebäck aus Ukraine.


und weiter gehts, in der Hitze über Schlaglöcher
Die Strassen geht ganz, ganz selten über ein Dorf, Städte gab es ein oder zwei auf 240 km. Diese sind meistens über Zubringerstrassen mit dieser "Hauptstrasse, der Kategorie 2" verbunden.

Goldene Kirchtürme der orthodoxen Kirche von Starokostyantyniv

und so sind wir heute mitten in Ukraine angekommen und zwar in Starokostyantyniv. Haben lecker gegessen und getrunken und sitzen immernoch draußen im "Biergarten" und der junge Kellner legt eine spitzen Performance in Freundlichkeit und  Bemühtheit hin. (inclusive Übersetzungsprogramm ukrainisch/deutsch auf seinem Händi) sehr cool!


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