Montag, 8. August 2016

Chernovitzi, Ukraine - Chisinau, Moldawien

wir sind wieder bei spitzen Wetter in der Hauptstadt von Moldawien, Chinsinau angekommen.

Wir haben ein  Mini-Grenzübergang zwischen Ukraina und Moldawien genommen, und das ging dann ruck zuck!  Keine 15 Minuten für den kompletten Übertritt. Rekord!

Moldawien begrüßt uns schlaglochfrei, dafür können sie prima Buckelpisten und Rumpelpisten bauen. Hier die DDR-Betonplatten-Variante

Mitten in Moldawien bräuchte ich den von Yamaha empfohlenen 20.000 km Service Check ;)

in Moldawien sind die Alleen viel lichter und weiter und sind meistens mit Nussbäümen

Kurze Pause, mit Blick in die Moldawische Landschaft

Einfahrt in die Hauptstadt von Moldawien

Unser old-school Hotel in Chisinau

Blick in die schöne Fußgängerone von Chernovitzi.

und wie so oft, die dichten, eng stehenden Alleen

einer der Millionen Ladas

Ukrainische Kirche (mit dem Fingerzeig Gottes?)

letzte Dorfszenen aus Ukraina

Sonntag, 7. August 2016

Chernovitzi ganz in Ruhe

Heute ist kein Reisetag, sondern wir haben uns Chernovitzi in Ruhe angeschaut. Heute ist schon wieder der letzte Tag in Ukraina, morgen gehts ab nach Moldawien.

In Chernovitzi haben wir uns die berühmte Universität angeschaut. Sieht irgendwie aus wie die von Harry Potter. Und aus nicht erfindlichen Gründen ist auf dem gleichen, gar nicht mal so großen, Gelände auch eine Kirche, in der auch eine Hochzeit stattgefunden hat.


Eingang zur UNIWERSITET /(und wartende Stretchlimo)


Universitätsgelände



Die Kirche hoch
Hochzeit ist hier und heute (Sonntag) ein großes Thema, wir haben bestimmt 5 unterschiedliche Hochzeitsgesellschaften gesehen.

Samstag, 6. August 2016

Starokostyantyniv, Ukraine - Chernovitzi, Ukraine






Auch heute wird es wieder ein heißer Tag werden. Wir fahren in Ukraina wieder Richtung Süden.
Die Landschaften ziehen vorbei. Die Strassen sind von blickdichten Alleen eingesäumt. Manchmal ist das Grün der Bäume und Büsche direkt am Strassenrand hochgeschnitten worden, so dass man kilometerlang das Gefühl hat, wie ein Bobfahrer den Kanal entlangzufahren.

Die Landschaften ziehen vorbei, die kleinen Dörfern mit den alten, teilweise zerfallenen Holzhäusern, ganz selten mal eine größere Stadt, denen man die Stagnation ansieht.




Typische Dorfhäuser


Typische Stadthäuser

Typische Kirche

Typische Wegkapelle
als Höhepunkt gab es heute ein Besuch bei einem der 7 ukrainischen Weltwunder. Und zwar die Burganlage Kamianets-Podilskyi, auch als Lukas Podolksi bekannt.

Burganlage Kamianets-Podilskyi,

Mohneis mit der Aufschrift "STOP NARCOTIC" und Verbostsschild mit Sprizte

Gänge in der Burg

Der zweite Höhepunkt war ein weiteres Element der sieben ukrainischen Weltwunder. Die  Burg  Khotyn 

Khotyn Fortress

Der Tag heute war hölle heiß. Bei der Abfahrt um 10 Uhr hatten wir schon 32 Grad. Nachmittags ging es dann so gegen 38 Grad. Deswegen gab es Erfrischungen

ein kühler Becher Kwas und einige frische Pflaumen

Drei Tote Schweine im Anhänger

und auch mal direkt durchs Dorf

und in Chenovitzi streikten die Lüfter und es gab noch eine kurze Notreperatur, direkt vor dem besten Hotel der Stadt, 3m neben einer schicken Hochzeitsgesellschaft.




Freitag, 5. August 2016

Minsk, Belarus - Ovruch, Ukraine - Starokostyantyniv, Ukraine

Irgendwie sind mir alle Bilder von Weißrussland abhanden gekommen. Sehr seltsam....
Ok, die Fotos sind doch wieder aufgetaucht, sie wurden blos nicht richtig kopiert.

In Minks haben wir die drei wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Sehenswürdigkeiten der Stadt angeschaut.

1. Die Bibliothek
Die Minsker Staatsbibliothek, DAS ist eine Bibliothek!

2. Die Traktorenwerke (mit 20.000 Angestellten)
Eingang zur den Minsker Traktorenwerken

3. Der Fluß Swislatsch.
Der Fluß in Minsk, der Swislatsch, Plitsch Platsch


unser Hotel, das Hotel Belarus in Minsk, der Hauptstadt von Belarus, an der Swislatsch.
Gedenkstein in Belarus, kurz vor der Grenze zu Ukraina
Laut google Translate heißen die ersten beiden Zeilen "Es war ein Baum Kosovo"...

Auf jeden Fall merkt man, dass wir uns zur Zeit im erweiterten Sperrkreis um Chernobyl befinden.

Die Ausreise von Belarus ging ohne Probleme, wir hatten nur mit sehr freundlichen und hilfsbereiten Frauen und Männern zu tun und so ging das alles ganz geschmeidig und ohne Probleme .

Einfach mal ein Ukraine-Schild aufgestellt, mitten zwischen den beiden Zöllen


Nach ca 10km kam dann der Ukrainische Zoll....

Dort war schon eine lange Warteschlange und die bewegte sich keinen Millimeter.



Warten VOR dem Zoll, wir kamen zuerst nicht einmal auf das Gelände.

Die Wartezeit am Zoll habe ich mit essen der Gurke verbracht, die mir ein Russe bei der Einreise nach Belarus, am Tag zuvor geschenkt hat
Nach über einer Stunde rumwarten ging es dann endlich los.Einer der Blauhemden ganz zu Beginn hat mich gefragt welche Nationalität wir sind, auf 'deutsch' wurde er ganz fröhlich und hat uns mit einer ausholenden Armbewegung ganz nach vorne geschickt.
Ich dann auch gleich GANZ vorgefahen, aber der Soldat an der "Endschranke" mit der Kalaschnikow hat mich nur angebrüllt und gesagt, ich müsste auch mein Reispass checken lassen. Hab ich dann halt auch ;)
Der Reisepass-Checker war aber dann wieder ausgesprochen höflich und mich ständig mit "Werner" angeredet.

Herbert muss reparieren.
Die Strassen über Grenzen sind imer in einem erbärmlichen Zustand, und diese hier ist ein Extrembeispiel. Echt unfassbar. Harald hat es die Auspuffhalterung zerbröselt, so dass er am nächsten Tag mit einer kleinen Notreparatur beginnen musste.

Wir habe dann in Ovruch ein kleines akzeptables Hotel gefunden. Keiner spricht hier auch nur ein Wort englisch. Deswegen will keiner mit mir reden und rennen immer alle weg ;)
In einem kleinen Laden war ich die Sensation schlechtehin. Ein Riese mit Sonnenbrand im Gesicht, komischen Haaren und will mit dem größten Schein bezahlen den es so gibt. Die Kassierin ist fast in Ohnmacht gefallen.
Ich hab den Wechselkurs falsch im Kopf gerechnet, deshalb habe ich ihr unterstellt, mir auf dem Kassenbon etwas ungegejubelt zu haben. Da hat sie mir das gleich wieder ausbezahlt.  Das hat sich aber hinterher als doch richtig herausgestellt, und ich habe der armen Frau fast 2 Euro abgezockt...


Ein Qualitätsschlagloch in Ovruch, vor dem Laden den ich um 2 Euro abgezockt habe und dann dermassen in diese Loch gebrettet bin und mich fast abgelegt habe.

Strasseszene in Ovruch beim Laden, direkt im Schlagloch (s.o)
Die Strassen sind links und rechts immer mit Baum und Buschreihen eingsäumt, Man kann selten durchsehen.

Umso weiter der Weg nach Süden geht, desto schlimmer werden die Strassenverhältnisse und umso heißer die Luft (heute waren es über 38Grad). Die Schlaglöcher sind oft so schlimm, dass nur langsam im stehen gefahren werden kann. Und das ca 200km weit.

lecker, lecker Gebäck aus Ukraine.


und weiter gehts, in der Hitze über Schlaglöcher
Die Strassen geht ganz, ganz selten über ein Dorf, Städte gab es ein oder zwei auf 240 km. Diese sind meistens über Zubringerstrassen mit dieser "Hauptstrasse, der Kategorie 2" verbunden.

Goldene Kirchtürme der orthodoxen Kirche von Starokostyantyniv

und so sind wir heute mitten in Ukraine angekommen und zwar in Starokostyantyniv. Haben lecker gegessen und getrunken und sitzen immernoch draußen im "Biergarten" und der junge Kellner legt eine spitzen Performance in Freundlichkeit und  Bemühtheit hin. (inclusive Übersetzungsprogramm ukrainisch/deutsch auf seinem Händi) sehr cool!


Mittwoch, 3. August 2016

Vilnius. Litauen - Minsk, Belarus

4 Radlager (das Ding (aka Moto Morini)  hat tatsächlich 4 Radlager!)  in einem Spezial-Radlagergeschäft in Vilnius gekauft. Der junge Mann dort hat uns gleich noch eine Motorrad-Werkstatt organisiert, die sich als KTM Werkstatt rausgestellt hat.(Nachdem mich mein Navi in die Irre geleitet hat und wir mit krachendem und scharrendem Radlager 15km umsonst in der Gegend rumgefahren sind)

Ne Runde sinnlos durch Vilnius mit schleifendem und schabenden Radlager am Hinterrad.


Die Mechaniker haben sich gleich auf die Arbeit gemacht und wir konnten darauf warten.

Blick in die Werkstatt, der junge Mechaniker ist grade am Schrauben, ich fotografiere aus dem Auszug raus

(Die Werkstatt war im 1. Stock und nur über ein 20qm größen, offenen Außenlift zugänglich, in diesem Lift haben wir gewartet und sind ständig hoch und runter gefahren ;). Um 14 Uhr war alles erledigt und es ging los nach Minsk.
Meine Herren, der Zoll in Weißrussland ist noch ein richtiger Zoll, genau gleich wie der in Russland.
Mit Laufzettel, Polizeistation, Motorradeinfuhrerklärung, Passkontrolle, Grenzschutz, Gepäckkontrolle, Militär, Migrationskartenformular. War aber alles gut zu machen, sie hatten alle Dokumente auch auf englisch da.
Bei der Einfahrt nach Minsk ist mir die Kinnlade runter. Sehr viele, sehr große Wohnhausblocks/Hochhäuser. Alles sehr weiß und hat mich gleich an Minas-Tirit erinnert.
Unser Hotel ist direkt am Fluss der durch Minsk fließt und er heist Swislatsch :)

in Minsk

anderer Winkel

Museum des großen Vaterländischen Krieges (aka WKII)

Leider war die Zeit in Weißrussland, und somit Minsk, sehr beschränkt und so ging es bald weiter Richtung Ukraine.


Die Richtung ist klar, gerade aus nach Süden.

Denkmalpanzer

neben dem Panzer

In Weißrussland ist das Mineralwasser sehr sehr mineralhaltig. Mir kommt es vor, als würde eine handvoll Salz alle üblichen Mineralien ersetzen.

Mineralwasser mit Schneemann
 Deshalb habe ich mich beim nächsten Mal für Wasser mit dem Schneemann entscheiden. Das war aber zuckersüß (so wie der Schneemann ;)

Dienstag, 2. August 2016

Kiel - Klaipedia -Vilnius - Litauen

 Als ich in Hamburg losgefahren bin, hab ich hinter meiner Windschutzscheibe ein leuchtend grüner Grashüpfer gesehen. Der Kollege blieb an dieser Stelle bis nach Kiel am Fähr-Terminal. Dort habe ich ihn dann gewaltsam runterwerfen müssen....


Grashüpfer als Passagier
Die Fähre Kiel nach Klaipedia war entspannend und ist pünktlich um 17 Uhr angekommen.
Auf den Nebenstecken von Klaipedia nach Vilnius werden zur Zeit viele Strassen neu gebaut, aber sonst sind diese Strassen toll.

 Ich mit lustiger Helmhaarfrisur am Mittelpunkt der Erde, oder zumindest von Europa, oder zumindest einer davon.
Zu diesem Platz mit dieser Säule geht eigentlich nur ein längerer Fußweg hoch, da es aber schon 22 Uhr war, die Zeit knapp und kein Mensch weit und breit, sind wir einfach mal mit den Motorrädern hochgefahren.


Das erste Highlight war der (oder einer der) Mittelpunkt von Europa, ganz in der Nähe von Vilnius.
Leider wurde es schon sehr dunkel, so dass nicht mehr viel fotografiert werden konnte.
Kurz vor unserem Hotel in Vilnius meint mein Motorrad-Buddy Harald, dass er heftige Vibrationen bemerkt. Nach einigen Tests läuft es vermutlich auf defekte Radlager am Hinterrad raus.
Dh. heute Werkstatt suchen.