Samstag, 13. August 2016

Transalpina, die erste Hälfte

Gestern noch die Transfagarasan abgefahren bin ich heute von Linessti aus wieder über die Kapaten nach Norden bis Sibiu, nur um dann wieder nach Süden, die 4 Karpatenüberquerung zu machen.
Meine Packtechnik ist die, des fahrenden Volkes sehr ähnlich.


Und zwar stand die legendäre Transalpina an.
Geschaft habe ich nur die Hälfte davon. Die besser Hälfte kommt morgen :)
An der Abfahrt von der Transalpine nach  Petrosani lag ein großes Lager von Pilzsammlern. Dort wurden auch die Pilze in Lieferwägen verladen. Ich noch nie soviele Pfifferlinge und riesige Steinpilze gesehen.


Die Strasse DN7A nach Petrosani gibts auch bei googes streetview https://goo.gl/po9nR0
Ein bisschen wie im Schwarzwald, nur mit extrem schlechten Strassen.

Dorfduchfahrt in den rumänischen Karpaten

Ich hatte leider kein Seil dabei, sonst wäre ich jetzt stolzer Pferdebesitzer.

Wenn der Rumäne was sehen will (wie hier auf der Staumauer den Stausee) wird einfach eine Fahrbahn zum Parkplatz. Und die Busse müssen sich den Weg eben freihupen.

Hügelig und voller Nadelhölzer, der Schwazwald des kleinen Mannes ;)
Ich hab mir von einem Karpaten-Imker, direkt von seinen Bienenvölkern weg eine PET-Flasche mit Honig gekauft. Das war echt ein witziges Bild, der Imker wartet irgendwo im Nirgendwo, neben einem winzigen Holzregal auf dem nur 4 unterschiedlich große Honiggläser stehen, direkt neben einer Wiese voll mit Bienenvölkern.
Mein Honig wurde dann selbstverständlich noch von den Bienen persönlich verabschiedet :) 

Freitag, 12. August 2016

Hochalpinstrasse Transfagarasan

Heute stand die zweite Karpatenüberquerung an. Ebenso starker Regen und kalter Wind.


Wenn der Rumäne ein neues Nummernschild braucht.


Heute ist leider eine Regenfront über meine Strecke gezogen. Von 36 Grad und Sonne vorgestern auf heute 11 Grad und starker Regen.

11 Grad, Regen und Nebel. Hamburger Verhältnisse am der Hochalpinestrasse Transfagarasan

Transfagarsan, auch "Die Strasse in den Wolken", dem wurde sie heute gerecht.




Donnerstag, 11. August 2016

Taraclia, Moldawien - Lepsa, Rumänien - Fagras, Rumänien

 Ganz im Sünden von Moldawien geht es weiter Richtung Rumänien. Der Grenzübergang ging relativ schnell, die Rumänen haben sich gut Zeit gelassen.

Die letzten Strassen von Moldawien

und Rumänien wird der Verkehr gleich wesentlich stärker.

Die Einsenbewehrung wird, weil 6m zu lange, einfach mal hinterhergeschleift. Es roch wie beim Flexen ;)

Richtung Karpaten wird es kurviger und zum ersten Mal kommen Regenwolken auf.

Wir nehmen trotzdem die kleinen Nebenstrassen, anstelle der hektischen Hauptstrasse


Eine kurze Pause, in der Nähe des Baches

Der kommende Regen wird riechbar und kommt dann auch heftig runter
Die lezten 30 Minuten fahren wir in Starkregen zur Pension. Dort angekommen kommt auch Gewitter dazu. Morgen steht Transfagarsan auf dem Plan. Es wäre superschade wenn es wieder regnen würde.

Dienstag, 9. August 2016

Chisinau, Moldawien - Taraclia, Moldawien

Heute war wieder eine unglaubliche Hitzewelle, wir sind schon dankbar, wenn die Temperaturen unter 30 Grad gehen...

Die Nacht in  Chisinau war sehr interessant. Auf der einen Seite viele junge Menschen, die den kilometerlangen Zetral-Boulevard hoch und runter flanieren. Wobei der 'Fussgängerweg' extrem baufällig ist und oft mit groben Schotter aufgefüllt wurde. Viele alte Menschen die verschämt betteln, mit einer Peronenwaage für 1 Lei (5 Cent) pro Messung. Oder eine ganz, kleine, dünne, ganz alte Oma mit Kopftuch die auf dem Beton kniend mit gesengtem Kopf gebetet hat.

Und keine 100m weiter hat mich ein Agypter angesprochen und mir gratis Eintritt in ein Strippschuppen versrpochen...

Eine Schachtel Zigaretten der Moldawischen Hausmarke kosten hier etwa 50 Cent, na wenn das kein Grund zum Rauchen ist!?

Das Hotel in Chinsinau war der absolute Knaller. Der Laden war schon vor 50 Jahren total old-school. Der Kasten hat was erlebt und strahlt Charisma aus. Ich bin schwerstens begeistert.

Heute morgen dann aber heißt es wieder Abschied von Chirsinau.

Vorbei an der ewigen Flamme, für die Gefallenen des WKII

Selfi auf der Ausfallstrasse

Ein kleines Städchen in Süd-Moldawien (Wolken 0, Temperatur 36 Grad)

Immer wieder die Walnuss-Alleen

offizielle Trinkwsserquelle, Farbwahl ist landestypisch, Wasser lecker kühl.

und in der Totalen, mit angeschlossenem Kunstwerk

Es gibt sie tatsächläch! Die Premium Strasse in Moldawien der Kategorie 1

Meistens ist sie aber Kategorie 2

Oftmals aber nur Kategorie 3 (wo kommt dieser Finger schon wieder her?)

und auch mal kilometerweise die Kategorie 4
In Moldawien ist mir sehr oft passiert, dass ich, wenn ich jemanden auf englisch angesprochen haben, die Person mir auf Russisch geantwortet haben. Weil Russisch hier die häufigste Fremdprache ist ;)

In der heutigen Pension hatte ich kein Bargeld mehr und die Hausherrin hat mich runter zu Bankomaten geschickt. Als ich wieder zurückwollte, haben mich 3 Männer abgepasst, und mir ein Glas Moldawischen Wein eingeschenkt. Die Drei waren gerade dabei sich in einer Art Hütte/Kiosk Rühreier mit Würstchen und Käse zu braten und haben mich dazu eingeladen. Als Dessert gab es noch eine Grüne Melone, wie sie hier genannt wird (aka Wassermelone)
Das war extrem cool, keiner konnte eine Sprache des anderen sprechen  War alles extrem lecker und extrem lustig und unterhaltsam :)

Montag, 8. August 2016

Chernovitzi, Ukraine - Chisinau, Moldawien

wir sind wieder bei spitzen Wetter in der Hauptstadt von Moldawien, Chinsinau angekommen.

Wir haben ein  Mini-Grenzübergang zwischen Ukraina und Moldawien genommen, und das ging dann ruck zuck!  Keine 15 Minuten für den kompletten Übertritt. Rekord!

Moldawien begrüßt uns schlaglochfrei, dafür können sie prima Buckelpisten und Rumpelpisten bauen. Hier die DDR-Betonplatten-Variante

Mitten in Moldawien bräuchte ich den von Yamaha empfohlenen 20.000 km Service Check ;)

in Moldawien sind die Alleen viel lichter und weiter und sind meistens mit Nussbäümen

Kurze Pause, mit Blick in die Moldawische Landschaft

Einfahrt in die Hauptstadt von Moldawien

Unser old-school Hotel in Chisinau

Blick in die schöne Fußgängerone von Chernovitzi.

und wie so oft, die dichten, eng stehenden Alleen

einer der Millionen Ladas

Ukrainische Kirche (mit dem Fingerzeig Gottes?)

letzte Dorfszenen aus Ukraina

Sonntag, 7. August 2016

Chernovitzi ganz in Ruhe

Heute ist kein Reisetag, sondern wir haben uns Chernovitzi in Ruhe angeschaut. Heute ist schon wieder der letzte Tag in Ukraina, morgen gehts ab nach Moldawien.

In Chernovitzi haben wir uns die berühmte Universität angeschaut. Sieht irgendwie aus wie die von Harry Potter. Und aus nicht erfindlichen Gründen ist auf dem gleichen, gar nicht mal so großen, Gelände auch eine Kirche, in der auch eine Hochzeit stattgefunden hat.


Eingang zur UNIWERSITET /(und wartende Stretchlimo)


Universitätsgelände



Die Kirche hoch
Hochzeit ist hier und heute (Sonntag) ein großes Thema, wir haben bestimmt 5 unterschiedliche Hochzeitsgesellschaften gesehen.

Samstag, 6. August 2016

Starokostyantyniv, Ukraine - Chernovitzi, Ukraine






Auch heute wird es wieder ein heißer Tag werden. Wir fahren in Ukraina wieder Richtung Süden.
Die Landschaften ziehen vorbei. Die Strassen sind von blickdichten Alleen eingesäumt. Manchmal ist das Grün der Bäume und Büsche direkt am Strassenrand hochgeschnitten worden, so dass man kilometerlang das Gefühl hat, wie ein Bobfahrer den Kanal entlangzufahren.

Die Landschaften ziehen vorbei, die kleinen Dörfern mit den alten, teilweise zerfallenen Holzhäusern, ganz selten mal eine größere Stadt, denen man die Stagnation ansieht.




Typische Dorfhäuser


Typische Stadthäuser

Typische Kirche

Typische Wegkapelle
als Höhepunkt gab es heute ein Besuch bei einem der 7 ukrainischen Weltwunder. Und zwar die Burganlage Kamianets-Podilskyi, auch als Lukas Podolksi bekannt.

Burganlage Kamianets-Podilskyi,

Mohneis mit der Aufschrift "STOP NARCOTIC" und Verbostsschild mit Sprizte

Gänge in der Burg

Der zweite Höhepunkt war ein weiteres Element der sieben ukrainischen Weltwunder. Die  Burg  Khotyn 

Khotyn Fortress

Der Tag heute war hölle heiß. Bei der Abfahrt um 10 Uhr hatten wir schon 32 Grad. Nachmittags ging es dann so gegen 38 Grad. Deswegen gab es Erfrischungen

ein kühler Becher Kwas und einige frische Pflaumen

Drei Tote Schweine im Anhänger

und auch mal direkt durchs Dorf

und in Chenovitzi streikten die Lüfter und es gab noch eine kurze Notreperatur, direkt vor dem besten Hotel der Stadt, 3m neben einer schicken Hochzeitsgesellschaft.